Der Wettbewerb
Beim FIAM ist der Gegenstand des Verfahrens eine investitionsschutzrechtliche Streitigkeit zwischen einem fiktiven Staat und einem ausländischen Investor. Der Fall besteht dabei stets aus einem historischen Ereignis basierend auf belegten Dokumenten, dass nach den Regelungen des modernen Investitionsschutzrechts zu beurteilen ist. Bisherige Ausgaben des Moot Courts befassten sich mit Streitfällen aus dem antiken Griechenland, der Neuzeit sowie Fällen aus dem 19. Jahrhundert. Die Teams setzen sich üblicherweise aus 3-4 Personen zusammen. Die Teilnahme ist nur für Studierende im Diplomstudium möglich. Er setzt sich aus einer schriftlichen und einer mündlichen Phase zusammen. Zunächst sind zwei kurze Schriftsätze (skeleton arguments) in englischer Sprache zu verfassen, wobei in einem die Klägerseite und im anderen die Beklagtenseite zu vertreten ist. In einer simulierten Verhandlung treffen dann die Kläger- respektive Beklagtenvertreter*innen unseres Teams auf die jeweilige Gegenseite der anderen Teams. Ziel ist die Teilnahme am Wettbewerb.
Der Wettbewerb findet jährlich im Juni in Frankfurt statt. Davor nimmt das Team an einer Vorrunde in Paris oder Mailand teil. Die Vorrunden sowie der Wettbewerb in Frankfurt finden vor international renommierten Jurist*innen statt. Die Kosten der Exkursionen werden von der Universität Wien sowie durch Unterstützung unserer Sponsoren getragen. Die Teilnahme am Moot Court kann als Diplomand*innen Seminar oder als 4 SSt Wahlfach sowie als Fremdsprachennachweis angerechnet werden.
Wir die Betreuer*innen des Moot Court Teams begleiten die Studierenden über zwei Semester hinweg auf ihrem Weg durch diese spannende und herausfordernde Erfahrung. Mit Engagement, Fachwissen und Leidenschaft unterstützen wir das Team bei der Vorbereitung auf den Wettbewerb und stehen ihnen als Mentoren zur Seite. Erfahren Sie mehr über uns.
Der Beginn einer internationalen Karriere
Durch die Teilnahme werden die Studierenden bereits während des Studiums mit der anwaltlichen Tätigkeit vertraut und sammeln dabei internationale Erfahrung. Die Teilnahme am Frankfurt Investment Arbitration Moot Court war für viele ehemalige Teilnehmer*innen der erste Schritt in Richtung einer internationalen Karriere. Ehemalige Teilnehmer*innen arbeiten heute in renommierten Anwaltskanzleien, als Diplomat*innen, in transnationalen Unternehmen, internationalen Organisationen sowie an Universitäten.